Kernkompetenz
Die Kreation der Ausstellung für ProNatura Graubünden begann mit einer klaren Vision: Die faszinierende Biodiversität der Alpen nicht nur zu zeigen,…
sondern sie für die Besucher*innen greifbar zu machen. Unser Prozess startete mit der Frage, wie wir das komplexe Thema «Alpenvielfalt» auf eine intuitive und erlebbare Weise vermitteln können.
Wir haben uns für eine zweigleisige Konzeption entschieden: Eine vertikale Erzählstruktur, die den Besucher*innen auf den Stockwerken des Torre Belvedere durch verschiedene Aspekte der Biodiversität führt, kombiniert mit einer horizontalen Verankerung lokaler Beispiele. So wird die globale Bedeutung der Biodiversität in den Alpen greifbar – und gleichzeitig in einen regionalen Kontext gestellt.
Unser Ansatz folgte dem Lernmodell AVIVA: Ankommen, Vorwissen aktivieren, informieren, verarbeiten und auswerten. Dieser Prozess sorgt dafür, dass die Besucher*innen nicht nur passiv konsumieren, sondern aktiv in die Thematik eintauchen und sich am Ende reflektiert mit den Herausforderungen und Lösungen auseinandersetzen.
Ein zentraler Teil des Prozesses war die Frage: Wie können wir nicht nur Wissen vermitteln, sondern auch Verantwortung und Handlungsbereitschaft auslösen? Durch interaktive Stationen, die beispielsweise das Gleichgewicht von Ökosystemen oder die lokale Flora und Fauna thematisieren, wird die Ausstellung zu einem Ort, an dem abstrakte Themen erlebbar werden.
Von der ersten Konzeptidee bis zur finalen Umsetzung haben wir eng mit ProNatura und Expert*innen zusammengearbeitet. Diese Kollaboration war entscheidend, um die Ausstellung wissenschaftlich fundiert, aber auch emotional ansprechend zu gestalten. Unsere Verantwortung endete nicht mit der Konzeption – wir wollten auch einen nachhaltigen Beitrag leisten, der über die Ausstellungsbesuche hinaus Wirkung zeigt.
Dieser Prozess spiegelt unsere Überzeugung wider: Kreativität und klare Strategien führen zu Erlebnissen, die im Gedächtnis bleiben – und Veränderungen anstossen.