Kernkompetenz
Wir geben unseren Ideen gerne Raum – Wirkungsraum. Dabei lassen wir Kontext und Standort eine Symbiose bilden und tauchen tief in facettenreiche Sinneswelten ein. Von auditiv bis visuell, von gustatorisch bis taktil: Für ein Erlebnis, das räumliche Dimensionen übersteigt, wagen wir schon mal ziemlich viel und würden vielleicht sogar einen Elefanten im Porzellanladen ausstellen – erdnussfutternd und tierschutzkonform.
Hü7, die Markenagentur aus Thusis in Graubünden, begleitet Themenwege und Ausstellungen von der ersten Idee bis zur Eröffnung. Wir entwickeln Inhalte und Dramaturgie, gestalten Tafeln, Stationen und Signaletik, begleiten Produktion und Bau und fotografieren das Ergebnis. Konzept, Gestaltung und Kommunikation kommen so aus einer Hand.
Zu unseren Projekten gehören die Biodiversitätsausstellung im Torre Belvedere in Maloja und das Naturfenster «Heldenreise» für Pro Natura Graubünden, die Ausstellung «Nossa Mega» für den Parc Ela, der Jubiläums-Themenweg der Gornergrat Bahn sowie zwei Ausstellungen für das Bundesamt für Strassen ASTRA. Dazu kommen der Schellen-Ursli-Weg in Guarda, der Rheinquellweg und das Center da Capricorns in Wergenstein.
Am Anfang steht die Frage, was Besucherinnen und Besucher erleben und mitnehmen sollen. Daraus entwickeln wir eine Erzählstruktur, etwa eine Heldenreise oder ein Lernmodell wie AVIVA. Die Inhalte erarbeiten wir mit Fachleuten, bei «Nossa Mega» zum Beispiel mit der Biologin Regina Lenz. Dann folgen Gestaltung, Produktion und Baubegleitung bis zur Eröffnung.
Mit einer klaren Geschichte und Elementen zum Anfassen. In unseren Ausstellungen sind das zum Beispiel ein interaktives Relief zum Steinbock, Quizkarten zu einer seltenen Biene, drehbare Bildwürfel zur Biodiversität oder ein Kinder-Voting. Wer selbst etwas tut, versteht und behält mehr.
Ja. In Graubünden ist Mehrsprachigkeit oft Teil des Auftrags. Die Ausstellung im Torre Belvedere in Maloja und das ASTRA-Infozentrum in Pian San Giacomo sind zweisprachig in Deutsch und Italienisch umgesetzt. Zur Ausstellung «Nossa Mega» für den Parc Ela gibt es zudem ein Handout auf Rätoromanisch.
Themenwege müssen Wetter, Höhenlage und jahrelanger Nutzung standhalten. Wir arbeiten häufig mit Holz, das sich in die Landschaft einfügt, kombiniert mit witterungsbeständigen Tafeln.
Das hängt vom Umfang ab. Für Themenwege im Freien ist meist ein BAB-Verfahren nötig, also eine Bewilligung für Bauten ausserhalb der Bauzone. Dieses allein dauert vier bis sechs Monate. Von der Konzeption bis zur Eröffnung sind deshalb acht bis zwölf Monate realistisch.
Unser Atelier steht in Thusis, mitten in Graubünden. Die meisten Projekte setzen wir im Kanton um, von Maloja bis zum Rheinwald. Wir arbeiten aber auch schweizweit, etwa für die Gornergrat Bahn im Wallis oder für das ASTRA.