Kernkompetenz
Die Posten folgen der Reihenfolge im Buch von Selina Chönz und Alois Carigiet. Nacherzählt wird die Geschichte trotzdem nicht: Wer nach Guarda kommt, kennt sie. Der Weg lässt die Besuchenden selbst zum Ursli werden.
Beim Memo-Spiel drehen Kinder Holztafeln mit Szenen aus Urslis Leben. Bei der Glockenverteilung suchen sie die grösste und die kleinste Glocke. Eine Hängebrücke und ein Seilnetz zwischen vier Lärchen machen den abenteuerlichen Aufstieg und das kräftezehrende Schneefeld körperlich erlebbar.
Am Maiensäss hängt die ersehnte Glocke. Auf dem Heimweg erzählen drehbare Holzwürfel, wie es weitergeht: Tiere besuchen Ursli auf der Alp, das Dorf sucht nach ihm, und am Chalandamarz ziehen die Buben mit ihren Glocken durchs Dorf.
Die Posten sind aus massivem Holz gebaut, die Bildmotive eingelasert. Den Weg weisen Pfosten nach dem Vorbild des Bündner Zauns, mit eingefrästem Logo und Pfeil. Am Start hält ein übergrosser Zaunpfosten die Wegguides bereit. Das bestehende Glockenkarussell haben wir in den Weg integriert.
Ein Themenweg muss nicht alles erzählen. Er muss die richtigen Fragen wecken. In Guarda entdecken Familien eine Geschichte, die sie zu kennen glaubten, noch einmal neu.