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Schellen-Ursli-Weg Guarda

2016
Konzept, Gestaltung der Posten, Wegleitsystem

Oberhalb von Guarda wird die bekannteste Kindergeschichte der Schweiz begehbar. Der Schellen-Ursli-Weg versetzt Familien in Urslis Rolle: vom Glockenverteilen im Dorf über Hängebrücke und Schneefeld bis zum Maiensäss, wo die grosse Glocke hängt. Ein Projekt für Tourismus Engadin Scuol Samnaun Val Müstair AG.

Eröffnung des Schellen-Ursli-Wegs oberhalb von Guarda

Mittendrin statt nacherzählt

Die Posten folgen der Reihenfolge im Buch von Selina Chönz und Alois Carigiet. Nacherzählt wird die Geschichte trotzdem nicht: Wer nach Guarda kommt, kennt sie. Der Weg lässt die Besuchenden selbst zum Ursli werden.

Kind dreht die Glockentafeln am Posten «Glockenverteilung» des Schellen-Ursli-Wegs in Guarda
Memo-Spiel mit Holzgeissen am Schellen-Ursli-Weg in Guarda

Jeder Posten eine Szene

Beim Memo-Spiel drehen Kinder Holztafeln mit Szenen aus Urslis Leben. Bei der Glockenverteilung suchen sie die grösste und die kleinste Glocke. Eine Hängebrücke und ein Seilnetz zwischen vier Lärchen machen den abenteuerlichen Aufstieg und das kräftezehrende Schneefeld körperlich erlebbar.

Hängebrücke im Lärchenwald am Schellen-Ursli-Weg in Guarda

Geschafft: das Maiensäss

Am Maiensäss hängt die ersehnte Glocke. Auf dem Heimweg erzählen drehbare Holzwürfel, wie es weitergeht: Tiere besuchen Ursli auf der Alp, das Dorf sucht nach ihm, und am Chalandamarz ziehen die Buben mit ihren Glocken durchs Dorf.

Maiensäss mit Fuchsmotiv am Schellen-Ursli-Weg in Guarda
Mädchen dreht einen Holzwürfel mit Hasenmotiv am Schellen-Ursli-Weg in Guarda

Holz, Laser, Bündner Zaunpfosten

Die Posten sind aus massivem Holz gebaut, die Bildmotive eingelasert. Den Weg weisen Pfosten nach dem Vorbild des Bündner Zauns, mit eingefrästem Logo und Pfeil. Am Start hält ein übergrosser Zaunpfosten die Wegguides bereit. Das bestehende Glockenkarussell haben wir in den Weg integriert.

Ein Klassiker zum Begehen

Ein Themenweg muss nicht alles erzählen. Er muss die richtigen Fragen wecken. In Guarda entdecken Familien eine Geschichte, die sie zu kennen glaubten, noch einmal neu.

Besucherinnen am Glockenkarussell des Schellen-Ursli-Wegs vor dem Unterengadiner Bergpanorama